NAMENSFEST VON LAURENZ

Ende Juni fand bei uns am Hof ein besonderes Fest statt – das Namensfest vom kleinen Laurenz. Die Zeremonie und die kleine Feier wurden bei uns am Heuboden – den seine Eltern mit unserer Hilfe wunderschön dekoriert haben – abgehalten. Was ein Namensfest eigentlich ist und was alles dahinter steckt, erfahrt ihr nachstehend von Laurenz' Mama.

Fotos: Siegrid Cain Photography

Grafikdesign: Andrea Jindra

Catering: Tischlein deck dich – das zauberhafte BIO Catering

Ein Namensfest ist für ein Kind ein einzigartiges und einmaliges Fest, das es in der Gesellschaft und vor allem in der Familie willkommen heißt. Es soll wissen, dass es ein Teil einer Gemeinschaft ist, die es liebt und immer für sie da ist. Es ist ein überkonfessionelles Fest und verbindet Glaube, Spiritualität und vor allem Werte miteinander. Rituale welche Babys willkommen heißen sind älter als die meisten von uns glauben – und wenn man so wie wir einfach nicht hinter den Werten der Kirche steht sucht man sich einen alternativen Weg seine Kinder in der Gemeinschaft willkommen zu heißen. Für uns ist ein Namenfest eine schöne Zeremonie hinter dessen Werten wir zu 100 Prozent stehen können – denn wir wollen für unser Kind, dass es frei in seinem Geist und in seinen Entscheidungen aufwachsen kann aber wir verurteilen auch niemanden der sein Kind taufen lassen will – nur sollte das aus Überzeugung passieren und nicht weil es sich in unserer Gesellschaft so etabliert hat.

Nach der Geburt unseres Kleinen stand schell fest, dass wir für Ihn ein Namensfest machen wollen. Er sollte aber schon etwas älter sein – bei der Zeremonie war er genau 11 Monate – um sein Fest auch aktiv erleben zu können. Für das Ritual haben wir uns an unseren Nachbar gewandt. Er ist ehemaliger Pfarrer und schien uns als Zeremonienmeister perfekt. Wir hatten schon viele Wünsche für das Ritual gesammelt und mit Ihm gemeinsam ein wunderschönes, freies Ritual, welches auch Glaube und Spiritualität verbindet, geschaffen. Bei diesem Ritual wurde unser Sohn auch aktiv mit einbezogen. (riechen an einer Sonnenblume, ins Wasser patschen,…) Es ging um seinen Namen, um Elemente und Sinne. Er sprach einen wunderschönen Segen welcher sich auf das bezog, was wir zuvor mit Laurenz gemacht haben. Zum Abschluss machte er mit seinem Paten noch einen Handabdruck als Symbol des Zusammenhalts. Die ganze Zeremonie wurde voneiner lieben Freundin musikalisch begleitet.

Die Planung war sehr aufwendig – da wir weder bei einem Namensfest waren noch eins gemacht haben. Ich hab viel im Internet recherchiert. Leider findet man nur wenig über diese freie Zeremonie. Aber es nahm langsam Gestalt an, als wir auf die Idee mit den Elementen und Sinnen kamen. Die Liedauswahl gestaltete sich zu Beginn etwas schwierig – da sie keinen religiösenTouch haben sollten. Aber mit viel Recherche haben wir drei wunderschöne Lieder gefunden die das Fest noch schöner gemacht haben, als es eh schon war. Die Gäste hatten die Möglichkeit für Laurenz Wünsche auf zuvor gestaltete Karten zu schreiben und einen Fingerabdruck für Ihn zu hinterlassen. Die Location war am schnellsten gewählt. Ich war zu Ostern auf einem Bauernhof und hab durch Zufall erfahren, dass auf diesem Hof viele Leute heiraten. Verständlich – der Heuboden ist ein Traum und war ideal für das Namensfest von Laurenz. (Seminar und Erlebnishof Sommerauer, Tarsdorf, Oberösterreich).Fürs Essen sorgte ein Bio Caterer aus Salzburg (Tischlein deck dich) – sehr zu empfehlen! Die Deko und Grafik hab ich alles selbst gemacht. Da ich von Beruf Grafikdesignerin bin hab ich berufsbedingt einen Hang zum Perfektionismus – bei mir sollte wirklich alles zusammenpassen. Die Einladungen hab ich natürlich vor der ganzen Detailplanung gestaltet und das Element der Wimpelkette zog sich dann wie ein roter Faden durch das Fest. Auch die Farbgebung war somit festgelegt. Ich habe über Luftballone, Servietten, Stoffe, Wimpelketten, Namensfestkerze,Wünschekarten, Menükarten, Fingerabdruckkarten bis zu den Blumen alles aufeinander abgestimmt. Das war ein ganz schöner Aufwand und hat mich extrem viel Zeit gekosten – zudem ich wirklich alles selber gemacht hab – selbst die Kerze :) Aber ich muss sagen, als alles fertig war, war ich selbst überwältigt wie schön es geworden ist. Es war ein unvergessliches, wunderschönes Fest und alle Erinnerungen – die Wunschkarten, die Finger- und Handabdrücke, die vielen Fotos und die Liedtexte – werden nun in einem Buch zusammengefasst.

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